Ich entschied mich gegen
einen direkten Flug von Frankfurt nach Melbourne. Erstens hatte ich keinen
Nerv auf 20 Stunden nonstop im Flieger, zweitens war ich bisher nur einmal
am Flughafen von Bangkok — die Stadt kannte ich aber noch nicht.
Drittens konnte ich mich schonmal an die hohen Temperaturen Melbournes
gewöhnen und schonmal etwas den Jetlag etwas ausgleichen bzw. ausschlafen.
Von Deutschland nach Thailand sind es 6 Stunden, von Thailand nach Melbourne
nochmal 4 Stunden Zeitunterschied.
Rückblickend kann ich sagen, dass sich die Zeit vollkommen gelohnt
hatte. Mein Hotel war echt schön. Für 28 Euro die Nacht gibts
in Thailand halt locker 4 Sterne. Außerdem mega-zentral. Einen Schritt
aus der Tür und man war direkt an der berühmt berüchtigten
Khao San Road. Eigentlich nur ein Anziehpunkt für Kitsch-Touristen
aller Welt und absoluten Aussteigern. Mindestens die Hälfte aller
Leute waren typische Westeuropäer mit Dratlocks, die noch kilometerweit
gegen den Wind nach Gras rochen.
Nur ein paar hundert Meter weiter war man allerdings schon wieder der
einzige Tourist weit und breit. In die kleinen Gassen, in denen die Einheimischen
in Wellblechhütten leben, verirrt sich fast niemand sonst.
Auffallend waren die vielen vielen Kloster überall und die unglaublich
vielen streunenden Hunde und Katzen, die in der Hitze von meistens weit
über 30 Grad und ziemlich hoher Luftfeuchtigkeit einfach so auf der
Straße rumlagen.
Natürlich habe ich auch ein paar Touri-Attraktionen besichtigt —
muss ja, wenn man schonmal da ist :-) Dazu gehörten der liegende
Buddha im Kings Palace, der übrigens 15 Meter hoch und über
40 Meter lang ist, viele schöne Parks und maßig Tempel. Auch
durften Fahrten mit den TukTuks oder den Motorbike-Taxis natürlich
nicht auf dem Programm fehlen.

Khao San Road — Haupt-Touristen-Straße
und
Standort des Hotels meiner Wahl

Ausweis gefällig? Die Thais fälschen
einfach alles!

Heidi auf Thai mit chinesischen Untertiteln
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