Diary — 3. Februar — 8. Februar 2004
 

Ich entschied mich gegen einen direkten Flug von Frankfurt nach Melbourne. Erstens hatte ich keinen Nerv auf 20 Stunden nonstop im Flieger, zweitens war ich bisher nur einmal am Flughafen von Bangkok — die Stadt kannte ich aber noch nicht. Drittens konnte ich mich schonmal an die hohen Temperaturen Melbournes gewöhnen und schonmal etwas den Jetlag etwas ausgleichen bzw. ausschlafen. Von Deutschland nach Thailand sind es 6 Stunden, von Thailand nach Melbourne nochmal 4 Stunden Zeitunterschied.

Rückblickend kann ich sagen, dass sich die Zeit vollkommen gelohnt hatte. Mein Hotel war echt schön. Für 28 Euro die Nacht gibts in Thailand halt locker 4 Sterne. Außerdem mega-zentral. Einen Schritt aus der Tür und man war direkt an der berühmt berüchtigten Khao San Road. Eigentlich nur ein Anziehpunkt für Kitsch-Touristen aller Welt und absoluten Aussteigern. Mindestens die Hälfte aller Leute waren typische Westeuropäer mit Dratlocks, die noch kilometerweit gegen den Wind nach Gras rochen.

Nur ein paar hundert Meter weiter war man allerdings schon wieder der einzige Tourist weit und breit. In die kleinen Gassen, in denen die Einheimischen in Wellblechhütten leben, verirrt sich fast niemand sonst.

Auffallend waren die vielen vielen Kloster überall und die unglaublich vielen streunenden Hunde und Katzen, die in der Hitze von meistens weit über 30 Grad und ziemlich hoher Luftfeuchtigkeit einfach so auf der Straße rumlagen.

Natürlich habe ich auch ein paar Touri-Attraktionen besichtigt — muss ja, wenn man schonmal da ist :-) Dazu gehörten der liegende Buddha im Kings Palace, der übrigens 15 Meter hoch und über 40 Meter lang ist, viele schöne Parks und maßig Tempel. Auch durften Fahrten mit den TukTuks oder den Motorbike-Taxis natürlich nicht auf dem Programm fehlen.

 


Khao San Road — Haupt-Touristen-Straße und
Standort des Hotels meiner Wahl


Ausweis gefällig? Die Thais fälschen einfach alles!


Heidi auf Thai mit chinesischen Untertiteln